Verkehr in Sambia

Auf unserer Tour quer durch Sambia sind wir eigentlich vom „Schlimmsten“ ausgegangen: Schlaglöcher, in denen ein LKW ohne Spuren zu hinterlassen verschwinden kann. Oder gar ein ganzes Haus!

Die Wahrheit über den Verkehr in Sambia ist:
Auf den meisten asphaltierten Straßen haben wir kaum ein Schlagloch gefunden. Egal ob nach Norden, Süden, Westen oder Osten … die Hauptstraßen die von Lusaka wegführen sind in einem mehr oder weniger (sehr) guten Zustand. Das mag an den Chinesen liegen, die die Wirtschaft des Landes wohl fest im Griff haben und eine gute Infrastruktur benötigen. Bei der Lektüre aller Reiseführer hätten wir das nicht erwartet.

In Sambia wird unserer Meinung nach überaus „zivilisiert“ gefahren. Man wartet an Ampeln, drängelt nicht, es wird nur wenig gehupt. Fast wie daheim. Selbst durch Lusaka kommt man(n) ohne Blechschaden recht problemlos durch. Die LKW Fahrer geben durchgängig recht brav „Blinkzeichen“, wann überholt werden kann … oder nicht.

Allerdings gibt es doch sehr gefährliche Hindernisse: „Speed bumps“, die mehr oder weniger unvermittelt auftauchen. Man träumt vor sich hin bei Tempo 100, und plötzlich gibt es einen gewaltigen Schlag! Das Auto wird durchgeschüttelt und hofft, dass noch alles heil geblieben ist.
Also niemals mit der Konzentration nachlassen – das rächt sich sofort! Das gilt auch beim Überholen der unzähligen Trucks auf den Hauptstraßen.

Tja und die „Gravel“ oder „Mud Roads“ … sind Afrika. Genau aus diesem Grund fahren wir ja dahin. Sand, Steine, Schlamm, Löcher, Rillen, Auswaschungen, Verwerfungen…

Asphalt fahren kann ja jeder, oder?

Tanken war in Sambia eigentlich kein Problem. Bei der einen oder anderen Tankstelle gab es tatsächlich mal keinen Diesel, aber dafür wurde man bei der nächsten Tankstelle fündig. Wir hatten zwei Geländewagen OHNE doppelten Tank und ohne Ersatzkanister, aber mit einer Reichweite von rund 600 Kilometern hat sich das Beschaffen von Kraftstoff einfacher dargestellt als zuerst angenommen.

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